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Auf Akquisekurs bei Verbundwerkstoffen: Michelin stärkt Geschäftsbereich Polymer Composite Solutions mit zwei Übernahmen

Mit zwei weiteren Akquisitionen bei Verbundwerkstoffen will Michelin seinen Geschäftsbereich Polymer Composite Solutions weiter stärken: In den vergangenen beiden Monaten hat das Unternehmen die Übernahme der Cooley Group sowie von Tex Tech Industries vereinbart. Die Cooley Group ist spezialisiert auf industriell beschichtete Gewebe, Tex Tech Industries ist ein führender Entwickler und Hersteller von Spezialtextilien und -geweben.

Die geplanten Übernahmen stehen im Einklang mit der Strategie „Michelin in Motion 2030“. Auf deren Basis erschließt die Michelin Gruppe mit ihrer umfassenden Expertise neue, margenstarke Märkte. Beide Unternehmen passen strategisch sehr gut zur Michelin Gruppe: Sie stehen für Innovation, teilen den hohen Qualitätsanspruch von Michelin und sind in sich ergänzenden Regionen aktiv.

Die Cooley Group mit Hauptsitz in Rhode Island (USA) feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Das Unternehmen ist international bekannt für seine Expertise bei hochleistungsfähigen, polymerbeschichteten Geweben. Cooley ist vertikal integriert und verfügt über Kompetenzen in Weberei, Strickerei und Polymerextrusion. Die innovativen und nachhaltigen Polymerlösungen kommen in vielen Anwendungen zum Einsatz, darunter medizinische Geräte, Abdichtungen, Wasser- und Chemikalienbehälter sowie Eindämmungslösungen.

Tex Tech Industries wurde 1904 in Maine (USA) gegründet und ist ein führender Entwickler und Hersteller von Spezialtextilien, -geweben und -beschichtungen für eine Vielzahl von Branchen und Nischenanwendungen. Das Unternehmen hat Lösungen für einige sehr anspruchsvolle Anwendungen entwickelt, darunter Wärmeschutzsysteme für Raumfahrzeuge, feuerfeste Materialien für Flugzeugrümpfe, feuerfeste Textilien für Flugzeugsitze sowie maßgeschneiderte Gewebe für Verbundwerkstoffanwendungen.

Michelin ist mit Marken wie Orca in Europa bereits führend bei beschichteten Geweben. Die beiden Akquisitionen sollen die Expansion in neue Märkte und Regionen erheblich beschleunigen. Der Umsatz des Geschäftsbereichs Polymer Composite Solutions soll dann um etwa 20 Prozent (rund 280 Millionen US-Dollar) steigen.

Beide Transaktionen sollen vorbehaltlich der üblichen Anpassungen und der Genehmigung durch die Kartellbehörden in den jeweiligen Ländern im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden. Sie würden vollständig aus verfügbaren Barmitteln finanziert.

Weil der Geschäftsbereich Polymer Composite Solutions innerhalb der Michelin Gruppe eine bedeutende Größe erreicht, plant das Unternehmen hierfür von 2026 an ein eigenes Berichtssegment.

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Bild: Michelin
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