Wolff & Müller



Spatenstich für Systemhaus von Bürkert

Das Bauunternehmen WOLFF & MÜLLER errichtet für den Fluidtechnik-Spezialisten in Menden ein neues Firmengebäude, das Platz für den gesamten Produktentstehungsprozess bei Bürkert bieten wird – von der Entwicklung über den Werkzeugbau bis zur Fertigung.

Dezember 2018 – Bürkert Fluid Control Systems erweitert seinen Standort in Menden bei Dortmund. In der Holzener Straße 72, direkt neben dem bestehenden Firmengebäude, soll ein neues, zweigeschossiges Systemhaus entstehen, eine Kombination aus Produktions- und Bürogebäude. Den Auftrag für den schlüsselfertigen Bau hat der Fluidtechnik-Spezialist direkt an WOLFF & MÜLLER vergeben. Das Bauunternehmen ist Experte beim Bauen für den Mittelstand und hat für Bürkert schon mehrere Projekte erfolgreich realisiert, zuletzt den Bürkert Campus Criesbach in Ingelfingen. „Wir schätzen WOLFF & MÜLLER als kompetenten und zuverlässigen Partner, deshalb setzen wir auch beim geplanten Systemhaus auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen“, erklärt Jens Fuhrmann, Leiter des schon bestehenden Systemhauses von Bürkert in Menden. Am 3. Dezember war Spatenstich, bis Mitte Juni 2019 soll der Rohbau stehen und Ende nächsten Jahres soll der Neubau mit einer Bruttogrundfläche von rund 5.500 Quadratmetern fertig sein.

Aufwendige Innen- und Fassadenarbeiten
Das geplante Systemhaus wird den gesamten Produktentstehungsprozess bei Bürkert von der Entwicklung über den Werkzeugbau bis zur Fertigung unter einem Dach zusammenfassen. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an WOLFF & MÜLLER bei der technischen Gebäudeausrüstung. Außerdem ist ein freistehendes Treppenhaus, eine Kombination aus Fertigteilen und Ortbetonelementen, vorgesehen. Die optimale Zusammensetzung erfordert Planungsgeschick. Dazu kommen besondere Fassadenarbeiten: Das Bauunternehmen wird das komplette Gebäude in aufwendiger Detailarbeit mit schwarzen Trapezblechen verkleiden. „Mit Industriehallen und Bürogebäuden haben wir viel Erfahrung. Deshalb sehe ich auch den Herausforderungen beim Systemhaus für Bürkert optimistisch entgegen“, erklärt Michael Rodenbach, Leiter der zuständigen WOLFF & MÜLLER-Geschäftsstelle in Duisburg.

Umsetzung mit Lean Management
Damit dabei alle Prozessschritte reibungslos ineinandergreifen und möglichst „lean“, also schlank und verschwendungsfrei ablaufen, setzt WOLFF & MÜLLER auf das sogenannte Last Planner System® (LPS). Kerngedanke dieser speziell auf die Bauwirtschaft adaptierten Lean-Methode ist, dass das Bauunternehmen die Nachunternehmer – also die „letzten Planer“ im Bauprozess – aktiv in die Projektentwicklung einbindet. „Normalerweise macht alleine die Bauleitung die Planung. Wir möchten uns mit unseren Baupartnern aber schon früh eng abstimmen. Schließlich sind sie auch diejenigen, die die Leistungen später ausführen“, erklärt Oliver Scholz, Projektleiter bei WOLFF & MÜLLER. Beim aktuellen Bauprojekt wird das Bauunternehmen deshalb zunächst einen klassischen Bauzeitenplan erstellen, um auf dessen Basis gemeinsam mit den Projektpartnern einen tagesgenauen Terminkalender zu erarbeiten. Eine große Stecktafel hält diese Planung als Vier-Wochen-Übersicht fest. Einmal in der Woche gibt es eine Baubesprechung, bei der alle Beteiligten Bilanz zur vergangenen Woche ziehen und die Planung für die Folgewoche entsprechend anpassen. Darüber hinaus findet jeden Tag ein gemeinsames Briefing statt, um die jeweils aktuell anstehenden Aufgaben zu klären. „Damit erhöhen wir die Termin- und Kostensicherheit des Neubaus, weil wir Störungen und Kollisionen im Plan früh erkennen und sie transparent kommunizieren und lösen können“, erklärt Scholz. Das LPS hat sich bereits bei früheren Bauvorhaben bewährt, deshalb möchte WOLFF & MÜLLER die Methode künftig mehr und mehr einsetzen.

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Frank Maier, ARP Architekten/Stuttgart, Michael Rodenbach, Leiter der WOLFF & MÜLLER-Geschäfts¬stelle in Duisburg, Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer Bürkert, Jens Fuhrmann, Leiter Systemhaus Bürkert, Frank Püttschneider, Leiter Vertrieb Team Mitte West Bürkert, und Bianca Erdem, stellvertretende Bürgermeisterin Stadt Menden, (v. l.) beim Spatenstich.
Quelle: Bürkert
WOLFF & MÜLLER wird den kompletten Neubau mit schwarzen Trapezblechen verkleiden.
Quelle: ARP Architekten/Stuttgart
Das geplante Systemhaus wird den gesamten Produk¬tentstehungs¬prozess bei Bürkert von der Entwicklung über den Werkzeugbau bis zur Fertigung unter einem Dach zusammenfassen. Quelle: ARP Architekten/Stuttgart
WOLFF & MÜLLER ist Experte beim Bauen für den Mittelstand und hat für Bürkert schon mehrere Projekte erfolgreich realisiert. Quelle: ARP Architekten/Stuttgart
In der Holzener Straße 72 in Menden baut WOLFF & MÜLLER für den Fluidtechnik-Spezialisten ein neues, zweigeschossiges Produktions- und Bürogebäude.
Quelle: ARP Architekten/Stuttgart
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