Wucato

Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit im Fokus

Wucato veröffentlicht Studie zu Trends in deutschen Einkaufsabteilungen

Stuttgart, 12. Dezember 2021 – Digitale Prozesse sind in deutschen Einkaufsabteilungen noch nicht die Regel. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Trends und Nachhaltigkeit im Einkauf“ von Wucato, für die das Marktforschungsinstitut SKOPOS Beschäftigte im Einkauf von knapp 200 deutschen Unternehmen aus verschiedenen Branchen befragt hat. Erst rund die Hälfte der Befragten hat die eigenen Beschaffungsprozesse bereits vollständig digitalisiert, ein Viertel zumindest teilweise. Unter ihnen sind hauptsächlich Unternehmen aus der IT-Branche sowie mittelgroße bis große Konzerne, die 2021 in die Digitalisierung ihrer Beschaffung investiert haben. Vor allem Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen hinken bei der Digitalisierung bislang noch hinterher.
„Vor allem kleinere Firmen priorisieren die Digitalisierung ihres Einkaufs oft nicht, weil es als aufwendig und kostspielig gilt, auf digitale Prozesse umzustellen“, sagt Heiko Onnen, Geschäftsführer bei Wucato. „Tatsächlich würden sie so aber langfristig Kosten und Ressourcen sparen. Deswegen bieten wir mit unserer digitalen Beschaffungsplattform auch eine leicht zugängliche Lösung, für die Unternehmen weder große Investitionen noch technisches Know-how brauchen.“ Die Unternehmen, die im vergangenen Jahr ihren Einkauf digitalisierten, profitierten vor allem von einer besseren internen Zusammenarbeit, niedrigeren Kosten, automatisierten Abläufen und einer höheren Prozessqualität.

Trends 2022: Nachhaltigkeit und Lieferketten im Fokus
2022 möchten sich 40 Prozent der befragten Unternehmen dem Thema ökologische Nachhaltigkeit widmen, für 39 Prozent steht die Optimierung ihrer Lieferketten an. „Hinzu kommt, dass sich die Coronapandemie weltweit auf die Lieferketten vieler Unternehmen ausgewirkt hat“, so Onnen. „Hier sehen nun viele Handlungsbedarf, um ihre Supply Chains für die Zukunft resilienter aufzustellen.“ Weniger wichtig sind vieldiskutierte Technikthemen wie Künstliche Intelligenz oder die Automatisierung durch Bots, die jeweils nur für knapp ein Viertel der Befragten interessant sind – bei Big Data Analytics und dem Internet der Dinge sind es sogar nur zwölf beziehungsweise zehn Prozent.

Großteil plant keine personellen Veränderungen
Auch der Fachkräftemangel beschäftigte 2021 die befragten Einkaufsabteilungen: Nur 55 Prozent konnten alle ausgeschriebenen Stellen besetzen. Gute Nachrichten gibt es in diesem Zusammenhang für alle, die digitale Prozesse mit Stellenabbau verbinden: Nur neun Prozent der Studienteilnehmer plant, 2022 Stellen abzubauen. Demgegenüber stehen 77 Prozent, die keine personellen Veränderungen planen und sogar 14 Prozent, die gerne zusätzliche Fachkräfte einstellen möchten.

Alle Studienergebnisse stehen hier zum Download bereit.

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