Jetter



Made in Ludwigsburg: weniger Plastik für Paprika

Der Automatisierungsspezialist Jetter aus Ludwigsburg unterstützt Industriekunden mit individuell steuerbaren Maschinen, Plastik im Verpackungsprozess zu sparen.

Plastik ist bereits beim Start in den Tag allgegenwärtig: Beim morgendlichen Duschen in Form von Haarshampoo und Duschgel, am Frühstückstisch mit Joghurt und anderen Milchprodukten in Plastikbechern. Das Material ist praktisch, denn es wiegt wenig und ist vielfältig einsetzbar – und deshalb nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Seit den 90er-Jahren ist die Anzahl an Verpackungen allgemein in Deutschland erheblich gestiegen, am stärksten hat jedoch die Anzahl an Plastikverpackungen zugenommen. „Die negativen Folgen des hohen Kunststoffverbrauchs sind heute schon Plastikberge, die nicht einfach verrotten, und Plastikteppiche in den Ozeanen, die Meeresbewohner gefährden und in Form von Mikroplastik in die Nahrungskette gelangen“, beschreibt Michael Feider, Vertriebsleiter bei Jetter AG, den Kern des Problems. Darüber hinaus wird Kunststoff aus der begrenzten Ressource Rohöl gewonnen, weshalb Alternativen nötig sind. Trotz dieses unübersehbaren Handlungsbedarfs sagen Prognosen sogar einen noch höheren Materialverbrauch voraus, denn der Plastikkonsum in den Schwellenländern wird noch deutlich steigen. „Wenn wir den Plastikverbrauch reduzieren möchten, muss die Industrie umdenken. Vor allem in der Verpackungsindustrie wird bisher viel Plastik eingesetzt. Deshalb ist es gut, dass Ingenieure nach Alternativen oder Verpackungsvarianten suchen, für die weniger Kunststoff notwendig ist“, erklärt Feider. Mit individuell steuerbaren Maschinen bietet der Automatisierungsspezialist Jetter aus Ludwigsburg seinen Kunden eine Lösung, die den Kunststoffbedarf erheblich senkt.

Kilometerweise Einsparpotenzial bei Lebensmittelverpackungen
Gerade in der Lebensmittelindustrie werden Plastikverpackungen gerne verwendet, denn Plastik schützt besonders gut während des Transports und gewähr-leistet hygienische Standards. In Supermärkten, die außer konventionell angebautem Obst und Gemüse auch Bioware anbieten, dienen Folienverpackungen dazu, dass sich beide Warengruppen nicht vermischen. „Natürlich versuchen Verpackungsspezialisten, Alternativen für Plastik zu finden. Aber selbst wenn in Zukunft Plastik nicht durch andere Stoffe ersetzt wird, ist das Einsparpotenzial für Plastik immens“, weiß Feider. Ein gutes Beispiel ist der übliche Dreiermix bei Paprika. Der Plastik-Schlauchbeutel, in dem die Früchte verpackt sind, sollte möglichst passend sein, um so wenig Material wie möglich zu verschwenden. Mit Maschinen, die in der Herstellung die Verpackung auf die tatsächlich benötigte Länge anfertigen und keinen generellen Sicherheitszuschlag geben müssen, spart die Verpackungsindustrie hier mehrere Kilometer Plastikfolie im Jahr. „Geht man davon aus, dass eine Maschine fünf bis zehn Millimeter Zuschlag benötigt und 300 Waren pro Minute verpackt, so können wir pro Schicht von bis zu 1,4 Kilometern unnötigem Folienverbrauch ausgehen. Hochgerechnet auf das Jahr summiert sich so die unnötig verwendete Folie auf stolze 700 Kilometer“, rechnet Feider das enorme Einsparpotenzial an Plastik vor. Und gerade die für Schlauchbeutel verwendete Flachfolie ist nur sehr aufwändig recyclebar – hier haben Einsparungen einen besonders großen Umweltnutzen.

Jetter für reduzierten Folienverbrauch
Der Ludwigsburger Mittelständler Jetter setzt auf agile Verpackungsprozesse, in denen Verpackungen individuell für jedes Produkt gefertigt werden können und so einen möglichst geringen Plastikverbrauch fördern. Dabei hat Jetter die Anforderungen der Maschinenbauer im Blick. „Der Maschinenbau möchte möglichst keine Sonderlösungen, sondern eine standardisierte Antriebstechnik. Dem kommt die Jetter-Steuerungstechnologie sehr entgegen: Wir bieten die nötige Flexibilität. So können wir den Folienverbrauch spürbar reduzieren – ohne dass große Anpassungen an einer Maschine erforderlich werden“, erklärt Feider.

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Jetter setzt auf agile Verpackungsprozesse, um einen möglichst geringen Plastikverbrauch zu fördern.
Bildquelle: Jetter
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