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Junge Talente gegen die Klimakrise: Enpulse Hackathon soll Städte fit für die Zukunft machen

Neue Geschäftsmodelle für die Energiewende – das ist das Business der EnBW-Tochter Enpulse. Für innovative Lösungen bringt der Venture Builder junge und kreative Köpfe zusammen: zum Beispiel beim Enpulse Hackathon. Organisiert wurde das Event gemeinsam mit der PionierGarage und der KIT-Gründerschmiede des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). 48 Stunden lang drehte sich alles um die Frage: Wie mindern wir die Effekte des Klimawandels in den Städten der Zukunft?

Stuttgart. Der Klimawandel schreitet voran – und damit auch der Hitzestress für Städte wie Stuttgart. Kühlen Wind gibt es kaum. Im Gegenteil: Die Kessellage sorgt dafür, dass die Menschen schon heute im Sommer unter Hitze leiden. Hinzu kommen künftig Wasserknappheit und Starkregenereignisse. Stuttgart hat den Handlungsbedarf erkannt und reagiert unter anderem mit einem neuen Wassermanagement und der Entsiegelung von Flächen. Trotzdem braucht es dringend einen effektiven Hitzeschutz für Mensch und Infrastruktur. Denn 2040 soll es in Baden-Württemberg bis zu drei Grad Celsius wärmer sein als zu Beginn des Industriezeitalters, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Klimasachverständigenrats.

„Eine resiliente Infrastruktur ist Grundbedingung für eine lebenswerte Zukunft. Und für die anspruchsvollen klimatischen Bedingungen von morgen braucht es neue Ideen, mutige Lösungen und innovative Geschäftsmodelle“, sagt Karin Klaus, Geschäftsführerin der EnPulse Ventures GmbH. Seit Mai 2022 verantwortet das eigenständige Tochterunternehmen der EnBW das frühphasige Innovationsgeschäft des Energiekonzerns – und entwickelt neue Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Infrastruktur und die Energiewende. Dafür treibt Enpulse neue Ideen voran, indem es Innovationsprojekte marktreif macht und als Startup ausgründet. Außerdem arbeitet der Venture Builder eng mit jungen externen Startups zusammen und unterstützt diese finanziell und strategisch. Mit Erfolg: Enpulse hat bereits vier Startups auf den Markt gebracht.

Enpulse Hackathon: Junge Talente generieren Ideen für die Stadt der Zukunft
Ein Highlight war der Hackathon im April 2023. Das Event fand bereits zum zweiten Mal in Stuttgart statt und fördert die Zusammenarbeit mit der Gründer- und Startup-Szene. Die Idee von PionierGarage, KIT-Gründerschmiede und Enpulse: Junge Talente vor die realen Herausforderungen der Energiewende zu stellen. Und die hatten es in sich. Gerade einmal 48 Stunden bekamen die insgesamt 31 Teilnehmenden, um erste Ideen und Lösungsansätze für die Frage zu finden: „Wie mindern wir die Effekte des Klimawandels in den Städten der Zukunft?“

Das ließen sich die Teams nicht zweimal sagen und entwickelten neben möglichen Geschäftsmodellen auch erste Prototypen. Platz eins belegte das Team DripDrop mit seiner Idee, den Wasserverbrauch in privaten Haushalten transparenter zu machen. Dafür zeigt die DripDrop-App den persönlichen Wasserverbrauch sowie potentielle Einsparmöglichkeiten mit Hilfe von Sensoren und motiviert die Verbraucher:innen so, Wasser zu sparen. Neben einem Preisgeld von 1.500 Euro erwarten das Team nun weitere Gespräche mit Enpulse über mögliche Kooperationsformen.

Ein erfolgreiches Event für Enpulse und die Teilnehmenden: In Keynotes, Impulsen und Coaching-Gesprächen gaben die Enpulse-Expert:innen während des gesamten Hackathons ihr Wissen an die Anwesenden weiter und profitierten selbst auch vom Austausch. „Die unterschiedlichen Perspektiven der Studierenden helfen enorm, neue Ideen zu generieren“, sagt Robin Knapp, Innovation Expert bei Enpulse. „Wir waren wieder einmal begeistert von der Kreativität und der Motivation der Teilnehmenden.“

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In Keynotes, Impulsen und Coaching-Gesprächen tauschten sich die Teilnehmenden und Enpulse-Expert:innen aus.
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Klimawandel in den Städten der Zukunft: 48 Stunden hatten die jungen Talente Zeit, um gemeinsam erste Ideen und Lösungsansätze zu finden.
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Platz eins belegte das Team DripDrop mit seiner Idee, den Wasserverbrauch in privaten Haushalten transparenter zu machen.
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