Storopack

Erste Schutzverpackung aus 100 Prozent Post Consumer Recycle-Material ausgeliefert

Storopack schließt mit rEPS den Recyclingkreislauf

Metzingen, Dezember 2020. Der neue Rohstoff rEPS (recyceltes expandiertes Polystyrol) findet Anklang in der Industrie: Storopack hat bereits die erste Schutzverpackung aus 100 Prozent rEPS an einen Kunden ausgeliefert. Das Material besteht vollständig aus Post Consumer EPS-Abfällen. Der erste Kunde einer Schutzverpackung aus 100 Prozent rEPS ist Prevor. Das französische Unternehmen aus der Medizinbranche setzt somit auf ein besonders nachhaltiges Produkt, um sein Versandgut zu schützen, denn die hervorragenden Eigenschaften von Storopacks rEPS machen eine Verwendung ohne Sekundärverpackung (wie Pappe oder Klebstoff) möglich. Auch in Deutschland das erste Projekt mit einem führenden Hersteller von Reinigungsgeräten angelaufen und die Produktion der Schutzverpackung wird in Kürze starten.

Kooperationen für die Kreislaufwirtschaft
Der Schutzverpackungsspezialist Storopack ist der erste Produzent mit einer vollintegrierten rEPS-Fertigung. Sowohl das Recycling als auch die Produktion der rEPS-Perlen finden ausschließlich in den eigenen Werken statt. Storopack arbeitet derzeit mit zwei Partnern zusammen, um das Prinzip der Kreislaufwirtschaft bei seinen Schutzverpackungen umzusetzen: Kunden eines französischen Einzelhändlers für Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik können gebrauchte EPS-Schutzverpackungen dort zurückgeben, nachdem sie ihre Ware erhalten haben. Diese werden zur Weiterverarbeitung an das Unternehmen Eco2PR gegeben, Storopack recycelt schließlich den Rohstoff in einem patentierten Verfahren und produziert daraus neue Schutzverpackungen.

Damit ist Storopack exklusiver Partner im Bereich Verpackung des französischen Netzwerks Réseau National des Recycleurs de Polystyrène expansé (R.N.R.P.). Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, einen effizienten Recyclingkreislauf von expandiertem Polystyrol sowie eine nachhaltige Verwertung dieses Rohstoffes zu schaffen.

Der innovative Rohstoff rEPS leistet einen wichtigen Beitrag für einen ökologischeren Umgang mit Verpackungen. Er vereint Nachhaltigkeit mit den positiven Materialeigenschaften von EPS: gute Stoßabsorbtion, leichtes Gewicht und hervorragende Isolierung und großartige Formbarkeit. Schutzverpackungen, die bis zu 100 Prozent aus rEPS hergestellt werden, schützen bei einer besseren Ökobilanz Waren so zuverlässig wie Produkte aus herkömmlichem EPS.

Nachhaltigere Wege finden
Storopack engagiert sich dafür, Kreislaufwirtschaften weltweit zu fördern, um die Recyclingquote deutlich zu erhöhen. Unter anderem ist der Schutzverpackungsspezialist deshalb in Frankreich der Initiative Recyqualipso beigetreten, um einen Weg zu finden, Polystyrol-Joghurtbecher in rEPS zu recyceln. Recyqualipso wurde 2019 von Valorplast und Syndifrais und mit der finanziellen und technischen Unterstützung von CITEO ins Leben gerufen. 2019 hat Storopack mehr als 30 Prozent seiner eigenproduzierten Produkte aus nachwachsenden oder recycelten Materialen hergestellt, bis 2025 soll dieser Anteil auf mehr als 50 Prozent steigen.

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Storopack hat bereits die erste Schutzverpackung aus 100 Prozent rEPS an seinen Kunden ausgeliefert.
Bild: Storopack
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