Vector

Bekenntnis zu deutschen Standorten: Vector bezieht Neubauten in Karlsruhe und Regensburg

Das IT- und Software-Unternehmen hat in Karlsruhe und Regensburg Neubauten errichtet, die die Entwicklung innovativer Produkte fördern. Nachhaltigkeit hat einen hohen Stellenwert: Für beide Gebäude werden DGNB-Auszeichnungen in Platin und Diamant angestrebt.

Vector hat umfangreich in die Standorte Karlsruhe und Regensburg investiert: Im Technologiepark Karlsruhe hat das Unternehmen in der Emmy-Noether-Straße 23 einen Neubau mit mehr als 600 Arbeitsplätzen bezogen. Bisher waren die Mitarbeitenden in gemieteten Gebäuden untergebracht. Auf dem TechCampus in Regensburg ist ein Neubau mit 230 Arbeitsplätzen entstanden, der die bisherigen Gebäude ergänzt. Damit beschäftigt Vector in Regensburg nun fast 600 Mitarbeitende. „Sowohl Karlsruhe als auch Regensburg haben sich als Entwicklungsstandort bewährt. Durch die Nähe zu unseren Kunden und zu Informatik-Studiengängen haben wir gute Bedingungen. Die Neubauten sind deshalb ein Bekenntnis zu unseren deutschen Standorten und bieten Platz, um in Zukunft zu wachsen“, sagt Vector Geschäftsführer Dr. Thomas Beck.

Ein Arbeitsplatz zum Wohlfühlen
Vector fertigt Software-Werkzeuge und -Komponenten für die Entwicklung softwarebasierter elektronischer Systeme und deren Vernetzung. An 33 Standorten weltweit unterstützen mehr als 4.000 Mitarbeitende Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie und verwandter Branchen mit einer professionellen Plattform aus Werkzeugen, Softwarekomponenten und Dienstleistungen. Hauptsitz des Unternehmens ist Stuttgart. „Wir gestalten unsere Gebäude immer so, dass sie zur Entwicklung innovativer Produkte inspirieren. Zudem wollen wir nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern Orte der Vernetzung, der Kreativität und des Wohlfühlens“, erklärt Sebastian Gaiser, Leiter der Abteilung Facility Engineering bei Vector. Im Unternehmen haben sich Büroräume für vier Personen als optimal erwiesen, weil sie die Konzentration und den engen Austausch fördern. In der Mittelzone zwischen den Büros gibt es Besprechungsräume und flexibel nutzbare Flächen. Ein weiterer Treffpunkt auf jeder Ebene sind die Teeküchen. Sie bieten eine hohe Aufenthaltsqualität durch verschiedene Sitzgelegenheiten und sind durch skulpturale Treppen miteinander verbunden.

Zertifizierte Nachhaltigkeit
Vector achtet auf einen möglichst kleinen CO2-Fußabdruck. Bei seinen Bauprojekten richtet sich das Unternehmen nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und lässt seine Gebäude entsprechend zertifizieren. Als weltweit einziges Unternehmen hat Vector bereits zweimal die höchsten DGNB-Auszeichnungen Platin und Diamant erhalten. Auch für die Neubauten in Karlsruhe und Regensburg werden beide Auszeichnungen angestrebt. Zentraler Bestandteil der Diamant-Prüfung ist die Vor-Ort-Begehung einer Kommission, die das Gebäude auf seine gestalterische und baukulturelle Qualität prüft.

Vector in Karlsruhe
In Karlsruhe arbeitet Vector vor allem an PREEvision, einem Werkzeug, das die komplette E/E-Entwicklung (Elektrik und Elektronik) durchgängig unterstützt und vereinfacht – vom Architekturentwurf bis zum fertigen Leitungssatz. Mit fortschreitender Komplexität wird die E/E-Entwicklung immer anspruchsvoller. Denn das Bordnetz hat sich zum Gehirn des Autos entwickelt, ob bei alternativen Antrieben oder beim autonomen Fahren. Vector schätzt an dem Standort insbesondere die starke Automobilindustrie, das KIT und die Hochschule. Der 178 Meter lange, sechsgeschossige Neubau hat eine Gesamtfläche von 33.000 Quadratmetern. Er besteht aus einem Bürogebäude und einem angegliederten Parkhaus mit 220 Pkw-Stellplätzen, davon 120 mit Ladestation für E-Fahrzeuge. Im Untergeschoss sind 200 Fahrradabstellplätze mit Duschen und Spinden eingerichtet. Im Atrium des Bürogebäudes warten fünf große freitragende Rollrutschen auf Mitarbeitende und Gäste. Wie eine Murmelbahn führen sie von der Skylounge über die verschiedenen Geschosse bis zum Betriebsrestaurant „CANtine“ im Erdgeschoss. Das Gebäude zeichnet sich durch eine hohe Transparenz, eine extensive Dach- und eine intensive Fassadenbegrünung aus. Ein Blickfang sind die auskragenden Pflanzentröge auf jedem Geschoss, die eine Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer haben. Sie werden mit Regenwasser bewässert und sind so bepflanzt, dass sich das Erscheinungsbild das Gebäudes je nach Jahreszeit verändert.

Vector in Regensburg
In Regensburg wird vor allem Embedded Software entwickelt. Die Nachfrage nach solchen Lösungen steigt, weil softwaregesteuerte Services und Funktionen im Auto zunehmen, von modernen Fahrerassistenzsystemen bis zu Infotainment-Anwendungen. Was die Region für Vector so attraktiv macht, ist die starke Automobilindustrie, die Universität Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule OTH Regensburg. Der Neubau liegt auf dem TechCampus im Stadtbezirk Galgenberg, umgeben von Universität, OTH, BioPark, Energiepark und TechBase. Es ist bereits das dritte Mal, dass Vector hier gebaut hat. Auf fünf Geschossen bietet das L-förmige Gebäude eine Fläche von knapp 12.000 Quadratmetern. Hinzu kommt eine zweigeschossige Tiefgarage mit 81 Parkplätzen, davon 40 mit Ladestation für Elektrofahrzeuge. Die Fassade besteht aus viel Glas und Keramikplatten mit einem eigens kreierten dunkelroten Farbton – der Unternehmensfarbe von Vector.

Mehr Infos zum ökologischen Engagement von Vector unter: www.vector.com/umwelt

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Im Technologiepark Karlsruhe hat Vector in der Emmy-Noether-Straße 23 einen Neubau mit mehr als 600 Arbeitsplätzen bezogen. Bildrechte: Vector Informatik GmbH
Auf dem TechCampus in Regensburg ist ein Neubau mit 230 Arbeitsplätzen entstanden, der die bisherigen Gebäude ergänzt. Bildrechte: Vector Informatik GmbH

 

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